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Präsentation: Empfangs- und Kontaktzentrum

Facility Management: Empfangs- und Kontaktzentrum » Strategie » Präsentation: Empfang

Präsentation zum Empfangs- und Kontaktzentrum im Facility Management

Präsentation: Empfangs- und Kontaktzentrum

Der Empfang ist im Facility Management die sichtbare Schnittstelle zwischen Unternehmen, Gebäude, Sicherheit, Service und Besuchererlebnis. FM-Connect beschreibt den Empfangsbereich als Visitenkarte des Unternehmens und verbindet dort Schutz, Sicherheit, freundliche Empfangsdienstleistungen und Mitarbeiterservices.

Die Präsentation eignet sich für Geschäftsführung, Facility Management, Empfangsleitung, Security, Service Desk, HR, IT, Datenschutz, Arbeitsschutz, Einkauf, Betriebsrat, Standortleitung und Dienstleistersteuerung. Sie macht deutlich, dass Empfang nicht nur „Begrüßung“ ist, sondern ein geregelter Betriebsprozess mit Besuchersteuerung, Zutritt, Kommunikation, Post- und Paketannahme, Notfallkoordination, Datenschutz, Barrierefreiheit, Servicequalität und Markenwirkung.

Die Präsentation ordnet den Empfang als Touchpoint und Kontrollpunkt zugleich ein. Empfangsmitarbeitende sind erste Ansprechpartner für Besucher, Lieferanten, Gäste, Dienstleister und häufig auch Mitarbeitende. Ihr Verhalten prägt den ersten Eindruck und das Sicherheitsniveau eines Standorts.

Ein modernes Empfangs- und Kontaktzentrum verbindet persönliche Servicequalität mit strukturierten Prozessen. Dazu gehören Voranmeldung, Check-in, Identitätsprüfung, Besucherausweise, Zutrittsfreigaben, Wartebereich, Besucherbegleitung, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fremdfirmenkoordination, Störungsmeldungen, Notfallprozesse und Schnittstellen zum Service Desk.

Die Präsentation zeigt, wie Empfangs- und Kontaktzentren als professioneller FM-Service gestaltet, betrieben und gemessen werden können:

  • Empfang als Visitenkarte und Sicherheitsfunktion,

  • Besucher-, Lieferanten-, Fremdfirmen- und Mitarbeitermanagement,

  • physische und digitale Zugangskontrolle,

  • elektronische Besuchermanagementsysteme,

  • Service Desk als First-Level-Schnittstelle,

  • Post- und Paketannahme,

  • Notfall-, Alarmierungs- und Evakuierungsprozesse,

  • Datenschutz, DSGVO, Vertraulichkeit und Dokumentation,

  • ergonomische und barrierefreie Empfangsarbeitsplätze,

  • SLA, XLA, KPI, Reporting und Qualitätssicherung,

  • Outsourcing-, Inhouse- und Hybridmodelle.

Bedeutung für Facility Management und Betreiber

Für Betreiber ist der Empfang ein kritischer Knotenpunkt. Hier werden Personenströme gesteuert, Informationen verarbeitet, Zutritte freigegeben, Pakete angenommen, Störungen gemeldet und Notfälle eskaliert. Der Empfang unterstützt damit Unternehmensschutz, Betriebskontinuität, Servicequalität und Governance.

FM-Connect beschreibt Empfangsarbeitsplätze als Schaltzentrale des Serviceeingangs. Sie dienen der Gästebetreuung, koordinieren Anrufe, Post, Besucher, Lieferanten und Gebäudedienste und bilden zugleich eine erste Sicherheitslinie, weil sie Zugang überwachen, verdächtiges Verhalten erkennen und Zutritt kontrollieren.

Für Facility Management bedeutet das: Der Empfang braucht ein belastbares Betriebskonzept. Dieses muss Rollen, Prozesse, Dienstzeiten, Vertretung, Eskalationen, Zutrittsregeln, Datenschutz, Notfallabläufe, Dokumentation, Schnittstellen, Schulungen, Ausstattung, KPI und Qualitätssicherung regeln.

Qualitätssicherung, SLA und KPI

Ein Empfang ist nur steuerbar, wenn Leistung messbar wird. Relevant sind Personaleinsatz, Pünktlichkeit, Qualifikation, Zutrittskontrolle, Besuchermanagement, Paketmanagement, Notfallverfahren, Arbeitsschutz, Hospitality-Standards und Berichtswesen.

Geeignete Kennzahlen sind zum Beispiel Begrüßungszeit, Wartezeit, Check-in-Dauer, Fehlleitungen, Anzahl Besucher, Anzahl Fremdfirmen, Zutrittsverstöße, Eskalationen, Service-Desk-Tickets, Erreichbarkeit, Beschwerdequote, Besucherzufriedenheit, Dokumentationsvollständigkeit, Auditabweichungen und Einhaltung von Schichtübergaben.

FM-Connect beschreibt SLA, XLA und KPI im Empfang als Instrumente, um operative Verpflichtungen, Nutzererlebnis und messbare Leistungsstandards miteinander zu verbinden.

Häufige Fragen zum Empfangs- und Kontaktzentrum

Was ist ein Empfangs- und Kontaktzentrum im Facility Management?

Ein Empfangs- und Kontaktzentrum ist die zentrale Anlaufstelle für Besucher, Gäste, Lieferanten, Fremdfirmen, Mitarbeitende und Dienstleister. Es verbindet Begrüßung, Orientierung, Zutrittsmanagement, Kommunikation, Servicekoordination, Sicherheit, Störungsmeldung, Post- und Paketannahme sowie Notfallunterstützung.

Warum ist der Empfang für Facility Management strategisch wichtig?

Der Empfang steuert den ersten Eindruck und zugleich sicherheitsrelevante Prozesse. Er beeinflusst Besucherzufriedenheit, Unternehmensimage, Zutrittssicherheit, Informationsfluss, Notfallreaktion und Servicequalität. FM-Connect beschreibt den Empfang als sichtbare Schlüsselfunktion und als „Handshake“ der Organisation. (

Welche Aufgaben gehören typischerweise zum Empfang?

Typische Aufgaben sind Begrüßung, Besucherregistrierung, Identitätsprüfung, Ausgabe von Besucherausweisen, Information des Gastgebers, Besucherführung, Telefonannahme, Post- und Paketannahme, Fremdfirmenkoordination, Zutrittsfreigabe, Ausgabe von Informationen, Störungsmeldungen, Alarmweiterleitung und Dokumentation.

Was ist der Unterschied zwischen Empfang und Service Desk?

Der Empfang übernimmt physische Vor-Ort-Aufgaben wie Besucherbetreuung, Identitätsprüfung und Ausweisausgabe. Der Service Desk übernimmt First-Level-Informationen, Ticketaufnahme, Eskalation und Statuskommunikation. FM-Connect trennt diese Rollen ausdrücklich: Der Service Desk übernimmt keine physische Besucherbetreuung und keine Identitätskontrollen.

Was ist Besuchermanagement?

Besuchermanagement umfasst Voranmeldung, Check-in, Identitätsprüfung, Datenschutzhinweise, Besucherausweis, Gastgeberbenachrichtigung, Zutrittsfreigabe, Besucherdokumentation, Begleitregeln, Check-out und Löschung beziehungsweise Archivierung der Daten nach definierten Fristen.

Welche Daten dürfen beim Besucher-Check-in erhoben werden?

Es sollten nur Daten erhoben werden, die für den konkreten Zweck erforderlich sind, etwa Name, Unternehmen, Besuchszweck, Gastgeber, Besuchszeit und gegebenenfalls Identitätsnachweis. Die DSGVO verlangt Datenminimierung, Zweckbindung und Speicherbegrenzung.

Warum sind offene Papierbesucherbücher kritisch?

Offene Papierbesucherbücher können frühere Besuchereinträge für nachfolgende Gäste sichtbar machen. FM-Connect beschreibt dies ausdrücklich als Datenschutzproblem und sieht digitale Besuchermanagementsysteme als bessere Lösung, sofern sie DSGVO-konform betrieben werden.

Was ist elektronisches Besuchermanagement?

Elektronisches Besuchermanagement digitalisiert Voranmeldung, Check-in, Besucherausweis, Gastgeberbenachrichtigung, Zutrittsfreigabe, Dokumentation und Check-out. Es kann Self-Service-Kioske, Tablets, QR-Codes, Badge-Drucker und Schnittstellen zum Zutrittskontrollsystem umfassen.

Welche Vorteile hat elektronisches Besuchermanagement?

Vorteile sind kürzere Wartezeiten, bessere Nachvollziehbarkeit, weniger Papier, geringere Datenschutzrisiken, bessere Gastgeberinformation, schnellere Zutrittsfreigabe, professionelleres Besuchererlebnis und bessere Auswertbarkeit.

Welche Risiken hat digitales Besuchermanagement?

Risiken sind Datenschutzverstöße, zu lange Speicherfristen, unklare Rechtsgrundlagen, ungesicherte Cloudsysteme, fehlende Löschkonzepte, unklare Schnittstellen zum Zutrittssystem, Ausfall des Check-in-Systems und fehlende Mitbestimmung bei Beschäftigtenbezug.

Was ist automatisierte Zutrittskontrolle?

Automatisierte Zutrittskontrolle steuert Türen, Drehkreuze, Schranken oder Zonen über Karten, PIN, QR-Codes, mobile Credentials oder biometrische Verfahren. FM-Connect beschreibt solche Systeme als Mittel zur Kontrolle, wer wann, wo und warum Zutritt erhält.

Wann wird Empfangsdienst zum Bewachungsgewerbe?

Wenn gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewacht wird, kann § 34a GewO einschlägig sein. Das betrifft insbesondere Pforten-, Kontroll-, Sicherheits- oder Überwachungsaufgaben, die über reine Begrüßung und Service hinausgehen.

Welche Rolle spielt DIN 77200-1?

DIN 77200-1 beschreibt Anforderungen an Anbieter und Auftragnehmer von Sicherungsdienstleistungen und ist auch für Auftraggeber zur Ausschreibungs- und Leistungsbewertung geeignet. Für Empfangsdienste mit Sicherungsanteilen kann sie als Qualitätsmaßstab dienen.

Was gehört zu einem guten Empfangsarbeitsplatz?

Ein guter Empfangsarbeitsplatz ist ergonomisch, sicher, repräsentativ, barrierearm, technisch stabil und diskret. FM-Connect nennt unter anderem höhenverstellbare Elemente, Monitorhalterungen, geeignete Sitzmöbel, Steh-/Sitzwechsel, sichere Aufbewahrung, IT- und Kommunikationstechnik sowie Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen.

Welche Arbeitsschutzanforderungen gelten für Empfangsarbeitsplätze?

Es gelten insbesondere Gefährdungsbeurteilung, ergonomische Gestaltung, geeignete Beleuchtung, ausreichende Bewegungsflächen, Bildschirmarbeitsanforderungen, sichere elektrische Installation, Unterweisung, Notfallorganisation und psychische Belastungsbewertung. Relevante ASR sind unter anderem A1.2, A3.4 und A6.

Warum ist Barrierefreiheit am Empfang wichtig?

Der Empfang ist meist der erste Kontaktpunkt. Besucher und Beschäftigte müssen ihn auffinden, erreichen und nutzen können. Barrierefreiheit betrifft Tresenhöhe, Bewegungsflächen, Orientierung, Beschilderung, Beleuchtung, akustische Verständlichkeit, digitale Check-in-Systeme und Unterstützung bei besonderen Bedarfen. ASR V3a.2 konkretisiert die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten.

Was ist bei Post- und Paketannahme zu beachten?

Post und Pakete müssen erfasst, geprüft, sicher gelagert, berechtigten Empfängern zugeordnet und dokumentiert werden. FM-Connect nennt Erfassung von Sendungseingängen, Sichtprüfung, Benachrichtigung, Übergabe gegen Nachweis und gesonderte Behandlung verdächtiger Sendungen.

Welche Rolle spielt das Postgeheimnis?

Wer geschäftsmäßig Postdienste erbringt oder daran mitwirkt, ist zur Wahrung des Postgeheimnisses verpflichtet. Inhalte und nähere Umstände des Postverkehrs dürfen nicht über das erforderliche Maß hinaus zur Kenntnis genommen werden.

Was muss bei verdächtigen Sendungen passieren?

Verdächtige Sendungen müssen nach einem definierten Sicherheitsverfahren behandelt werden. Dazu gehören Nichtöffnen, Bereich sichern, Empfangsleitung oder Security informieren, interne Eskalationskette auslösen und gegebenenfalls Polizei, Feuerwehr oder Gefahrstoff-/Notfallorganisation einbinden.

Welche Rolle spielt der Empfang im Notfall?

Der Empfang kann Notrufe absetzen, interne Alarmketten aktivieren, Besucher informieren, Sammelstellen unterstützen, Einsatzkräfte einweisen, Zutrittsinformationen liefern und Anwesenheitsdaten bereitstellen. FM-Connect nennt Alarmierungswege, Notruf 112, interne Alarmkette, Gebäudeverantwortliche und Besucherführung zum Sammelplatz als Empfangsaufgaben im Notfall.

Was verlangt § 10 Arbeitsschutzgesetz?

§ 10 ArbSchG verlangt, dass der Arbeitgeber Maßnahmen zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung trifft und Beschäftigte benennt, die entsprechende Aufgaben übernehmen. Das betrifft auch Empfangsorganisationen, wenn sie in Alarmierung, Evakuierung oder Besuchersteuerung eingebunden sind.

Welche Rolle spielt der Empfang bei Fremdfirmen?

Der Empfang unterstützt die Anmeldung, Identitätsprüfung, Ausweisausgabe, Unterweisungsnachweise, Zutrittszeiten, Ansprechpartnerinformation und Koordination externer Techniker oder Dienstleister. FM-Connect beschreibt Fremdfirmenprozesse ausdrücklich als Schnittstelle zwischen Empfang, Service Desk, Facility Management und Sicherheit.

Was muss bei Fremdfirmen dokumentiert werden?

Typisch sind Name, Unternehmen, Besuchszweck, Ansprechpartner, Arbeitsbereich, Zutrittszeit, Sicherheitsunterweisung, erforderliche Freigaben, Ausweisnummer, Check-in, Check-out, besondere Auflagen und gegebenenfalls mitgeführte Arbeitsmittel.

Welche Rolle spielt Hospitality am Empfang?

Hospitality sorgt für professionelles, freundliches und konsistentes Besuchererlebnis. FM-Connect beschreibt, dass Empfangsmitarbeitende den ersten Eindruck des Unternehmens prägen und Gastfreundschaft mit Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verbinden müssen.

Was ist ein Hospitality-Standard?

Ein Hospitality-Standard legt fest, wie Besucher begrüßt, informiert, begleitet und unterstützt werden. Dazu gehören Begrüßungsformel, Reaktionszeit, Dresscode, Sprache, Umgangston, Hilfsangebote, Wartebereich, Getränkeangebot, Orientierung und Eskalationsverhalten.

Welche KPI sind für den Empfang sinnvoll?

Sinnvolle KPI sind Begrüßungszeit, Wartezeit, Check-in-Dauer, Anzahl Besucher, Anzahl Fremdfirmen, Fehlleitungen, unbeantwortete Anrufe, Zutrittsstörungen, Beschwerdequote, Besucherzufriedenheit, Service-Desk-Tickets, Eskalationen, Dokumentationsvollständigkeit, Schichtübergabequalität und SLA-Erfüllung.

Was sind SLA im Empfang?

SLA beschreiben messbare Serviceanforderungen, etwa Besetzungszeiten, maximale Wartezeiten, Reaktionszeiten, Erreichbarkeit, Zutrittsprozesse, Dokumentationspflichten, Eskalationszeiten und Berichtspflichten. FM-Connect beschreibt SLA als formelle Vereinbarung über erwartete Servicelevels, Qualitätsstandards und Leistungskennzahlen.

Was sind XLA im Empfang?

XLA, Experience Level Agreements, messen stärker das Nutzer- und Besuchererlebnis. Dazu gehören Freundlichkeit, Orientierung, Verständlichkeit, Sicherheitsgefühl, Barrierefreiheit, Warteempfinden und allgemeine Zufriedenheit. FM-Connect beschreibt XLA als Instrument, das die Qualität des Nutzererlebnisses in den Vordergrund stellt.

Was muss in einem Leistungsüberwachungsplan stehen?

Ein Leistungsüberwachungsplan sollte Umfang, KPI, SLA, Berichtswesen, Auditierung, Vorbeugemaßnahmen, Prüfkriterien und Verantwortlichkeiten enthalten. FM-Connect beschreibt ihn als Rahmen, um Empfangsleistungen objektiv zu messen, regelmäßig zu überprüfen und fortlaufend zu verbessern.

Was gehört in die Empfangsdokumentation?

Zur Dokumentation gehören Prozessbeschreibungen, Schichtübergaben, Besucherdaten, Ausweisregister, Zutrittsereignisse, Post- und Paketnachweise, Störungen, Sicherheitsvorfälle, Alarmierungen, Unterweisungen, Checklisten, Serviceberichte, KPI-Reports, Dienstpläne und Auditergebnisse.

Warum ist Schichtübergabe wichtig?

Der Empfang arbeitet häufig in Schichten. Ohne strukturierte Übergabe gehen Informationen zu Besuchern, Störungen, Sicherheitslagen, VIP-Terminen, defekten Anlagen, offenen Tickets oder Sonderanweisungen verloren. FM-Connect nennt definierte Übergabeprotokolle als Bestandteil der Betriebsabläufe.

Welche Technik gehört zum Empfang?

Typische Technik umfasst Empfangs-PC, Telefonie, Besuchermanagementsystem, Badge-Drucker, Ausweisleser, Zutrittssoftware, Türöffner, Schrankensteuerung, Kamera- oder Sprechanlagenmonitor, Drucker, Scanner, Netzwerk, WLAN, Notfallknopf, Alarmdisplay, Paket-Scanner und gegebenenfalls USV.

Warum ist eine USV am Empfang sinnvoll?

Wenn der Empfang Zutrittskontrolle, Alarmierung oder sicherheitskritische Kommunikationssysteme unterstützt, können Stromausfälle den Betrieb beeinträchtigen. FM-Connect empfiehlt für sicherheitskritische Bereiche eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für essentielle Systeme wie Computer, Türsteuerungen oder Alarmpanels.

Welche Datenschutzunterlagen sind erforderlich?

Erforderlich sind Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutzhinweise für Besucher, Löschkonzept, Berechtigungskonzept, Auftragsverarbeitungsverträge, TOMs, Rollenmodell, Protokollierung, Schulungsnachweise und gegebenenfalls Datenschutz-Folgenabschätzung.

Wann ist Videoüberwachung am Empfang zulässig?

Videoüberwachung ist nur bei legitimen Zwecken, Rechtsgrundlage, Erforderlichkeit, Interessenabwägung, Transparenz, angemessener Speicherdauer und Zugriffsbeschränkung zulässig. § 4 BDSG regelt Videoüberwachung öffentlich zugänglicher Räume ergänzend.

Welche Mitbestimmungsrechte können betroffen sein?

Mitbestimmung ist relevant bei Besuchermanagementsystemen, Zutrittsprotokollen, Kameras, Leistungskennzahlen, Telefonanlagen, Schichtplanung, Service-Desk-Systemen oder digitalen Dashboards, wenn Verhalten oder Leistung von Beschäftigten auswertbar wird. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ist hierfür zentral.

Was ist bei Outsourcing von Empfangsdiensten zu beachten?

Zu regeln sind Leistungsumfang, Sicherheitsaufgaben, Qualifikation, §34a-GewO-Relevanz, Datenschutz, Vertretung, Schulung, Notfallprozesse, SLA, KPI, Berichtswesen, Haftung, Versicherungen, Tarif-/Mindestlohnkonformität, Auditrechte und Schnittstellen zum Auftraggeber.

Was ist der Vorteil eines Inhouse-Empfangs?

Ein Inhouse-Empfang kann stärker in Unternehmenskultur, interne Abläufe, vertrauliche Informationen und individuelle Serviceanforderungen eingebunden sein. Dafür trägt das Unternehmen Personalführung, Vertretung, Schulung, Kosten und operative Steuerung selbst.

Was ist der Vorteil eines externen Empfangsdienstleisters?

Ein externer Dienstleister kann Personalreserve, Schulung, Vertretung, Erfahrung, Spezialkompetenz und skalierbare Serviceprozesse bereitstellen. Dafür braucht der Auftraggeber klare Leistungsbeschreibung, SLA, Qualitätskontrolle, Datenschutzregelungen und Eskalationsmechanismen.

Welche Qualifikationen sollte Empfangspersonal haben?

Wichtig sind Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit, Diskretion, Sprachkompetenz, IT-Anwendungssicherheit, Sicherheitsbewusstsein, Datenschutzkenntnisse, Stressstabilität, Notfallgrundlagen, Ortskenntnis und je nach Aufgabenstellung Sachkunde beziehungsweise Unterrichtung nach §34a GewO.

Welche Schulungen sind erforderlich?

Typische Schulungen betreffen Datenschutz, Besuchermanagementsystem, Zutrittskontrolle, Notfall- und Evakuierungsprozesse, Brandschutz, Erste Hilfe, Post- und Paketverfahren, Deeskalation, Fremdfirmenregeln, Service-Standards, Barrierefreiheit und Informationssicherheit.

Was ist bei Konfliktsituationen am Empfang wichtig?

Empfangspersonal braucht klare Regeln für Deeskalation, Ablehnung unberechtigter Zutritte, Umgang mit aggressiven Personen, Alarmierung, Rückzug, Notfallknopf, Security-Einbindung und Dokumentation. Diese Regeln gehören in Betriebsanweisungen und Schulungen.

Was ist ein Notfallknopf am Empfang?

Ein Notfallknopf ist eine technische Alarmierungsmöglichkeit für Bedrohungs-, Gewalt-, medizinische oder Sicherheitslagen. Er muss unauffällig erreichbar, technisch geprüft, eindeutig aufgeschaltet und in eine definierte Interventionskette eingebunden sein.

Welche Rolle spielt Barrierefreiheit für Besucher?

Barrierefreiheit betrifft Zugang, Empfangstresen, Wartebereich, digitale Check-in-Systeme, Orientierung, Aufzüge, Informationen, Sprache, akustische Verständlichkeit und Unterstützung. Der Empfang muss in der Lage sein, Besucher mit Einschränkungen würdevoll, sicher und ohne unnötige Sonderwege zu unterstützen.

Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit?

Mehrsprachigkeit ist bei internationalen Standorten, Konzernen, Forschungseinrichtungen, Hotels, Kliniken, Flughafennähe oder internationalen Lieferantenstrukturen wichtig. Sie unterstützt Sicherheit, Orientierung, Besucherqualität und Notfallkommunikation.

Welche typischen Fehler treten im Empfangsmanagement auf?

Typische Fehler sind unklare Aufgabenabgrenzung zwischen Empfang, Security und Service Desk, offene Besucherlisten, fehlende Löschfristen, nicht dokumentierte Zutrittsausweise, fehlende Vertretung, schwache Schichtübergabe, ungeschulte Fremdfirmenprozesse, unklare Notfallrollen, fehlende KPI, mangelhafte Ergonomie und unzureichende Barrierefreiheit.

Was gehört zu einem Betriebskonzept für den Empfang?

Ein Betriebskonzept sollte Ziele, Geltungsbereich, Öffnungszeiten, Rollen, Personalbedarf, Besucherprozesse, Fremdfirmenprozesse, Zutrittsregeln, Service Desk, Post- und Paketannahme, Notfallprozesse, Datenschutz, Arbeitsschutz, Barrierefreiheit, Technik, SLA, KPI, Dokumentation, Schulung, Dienstleistersteuerung und KVP beschreiben.

Wie unterstützt FM-Connect beim Thema Empfang?

FM-Connect unterstützt bei Konzeption, Gestaltung, Kapazitätsplanung, digitalem Besuchermanagement, Zutrittskontrolle, Datenschutz, Organisation, Sicherheitsprotokollen, Notfallmanagement, Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung, SLA/KPI, Dokumentation, Audit, Wirtschaftlichkeit, Outsourcing-/Inhouse-Modellen, Implementierung und Mitarbeiterqualifizierung. FM-Connect beschreibt hierfür spezialisierte Leistungen rund um Konzeption, technologische Lösungen, Organisation, Qualitätssicherung, Audit und Implementierung.